10.000, 20.000 Personen oder mehr – die Linken sind immer grenzenlos grosszügig, wenn es in der Schweiz um die Aufnahme von Flüchtlingen geht. Sobald sie ganz persönlich helfen könnten, ziehen sie den Schwanz ein.

Vorweg: Der Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger will ukrainische Flüchtlinge aufnehmen. Er stellt ihnen seine geräumige Wohnung zur Verfügung und zieht sich bescheiden in ein Einzelzimmer zurück.

Merke: Leutenegger gehört dem rechten Flügel der FDP an. Und: Die Wahlen sind passé.

Eine Umfrage von Tele Züri im Zürcher Kantonsrat hat ergeben: Linke wollen das nicht auf sich nehmen. Die Aufnahme von Flüchtlingen ist für sie kein Thema.

Links schnore und rächts frässe.

Hannah Pfalzgraf (SP) sagt: «Ich habe keine Ressourcen.»

Auch ihre Parteikollegin Michèle Dünki-Bättig winkt ab: «Ich schaue, was ich spenden kann.»

Mitte-Kantonsrätin Yvonne Bürgin redet sich so heraus: «Ich kann die Sprache nicht und kenne die Kultur zu wenig. Andere Leute sind da näher dran.»

SP-Vertreter Markus Späth-Walter windet sich: «Wenn die vorhandenen Strukturen nicht genügen, dann würde ich mir das überlegen. Nach meiner Wahrnehmung wird das kaum nötig sein.»

Die Grüne Esther Guyer begründet ihre Absage mit Platzmangel.

Immerhin: Die obigen Politiker haben sich vor die Kamera gestellt. Viele ihrer Gspänli erteilten Tele Züri zu diesem Thema eine Absage.

Wann werden sich die sieben linken und grünen Zürcher Stadträtinnen und Stadträte bereit erklären, Kriegsflüchtlinge aufzunehmen?

Ob Corine Mauch, Raphael Golta, Daniel Leupi, André Odermatt oder Karin Rykart – sie wohnen sehr grosszügig und besitzen teils prächtige Liegenschaften. Wann melden Lifestyle-Linke wie Cédric Wermuth, Mattea Meyer, Fabian Molina, Balthasar Glättli oder Regula Rytz ihre persönliche Hilfe an?

Und die FDPlerin Christa Markwalder, die mit der Schweiz in die Nato will?