Das Parlament hat entschieden: Das Heimatreise-Verbot für vorläufig Aufgenommene bleibt. Das gegen den Willen der Linken. 50.000 Personen könnten ihre Familien nicht mehr besuchen, jammerten diese.

Eigentlich schade, dass sich SP, Grüne und GLP nicht durchsetzen konnten. Sie hätten damit für alle offengelegt, welche absurden Auswüchse das heutige Asyl-System ermöglicht.

Als Durchschnittsbürger muss man sich das vorstellen: Menschen kommen in die Schweiz und ersuchen um Aufnahme, weil sie angeben, im Heimatland an Leib und Leben bedroht zu sein.

Nimmt sie die Eidgenossenschaft vorläufig auf, weil die Behörden zum Schluss kommen, dass zwar kein Asylgrund vorliegt, eine Rückkehr in ihr Heimatland aber unzumutbar ist, sagen diese Leute: «April, April, so schlimm ist es jetzt aber doch nicht bei uns zu Hause. Wir wollen zwar nicht mehr dort leben, aber für die Ferien reicht es allemal.»

Das Asyl-System in Europa und der Schweiz ist kaputt. Es müsste von Grund auf revidiert werden.