Sogenannte Fake News sind so alt wie die Menschheit.

Im ersten Buch der Bibel lügen Adam und Kain sogar Gott an. Und in der Mythologie der alten Römer gab es Fama. Sie war die Gottheit des Ruhmes wie auch des Gerüchts. Man wusste um das Unheil, das sie anrichten konnte.

Gerüchte, Fälschungen und Betrug ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, und häufig sind sie sogar für wichtige Weichenstellungen verantwortlich. So ist beispielsweise die sogenannte konstantinische Schenkung, die besagt, der römische Kaiser Konstantin habe der Kirche die Oberherrschaft über Rom, Italien, die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs, aber auch das gesamte Erdenrund mittels Schenkung übertragen, eine plumpe Fälschung.

Information beziehungsweise die Herrschaft über die Information war schon immer wichtig. Internet und soziale Medien bedrohen natürlich die dominierende Stellung der Mächtigen in diesem Zusammenhang.

Doch die wehren sich: Angeblich, um uns vor den Gefahren dieser Welt zu beschützen, reklamieren sie das Recht für sich, zu bestimmen, was gut und was schlecht ist für uns.

Sie tun, als gäbe es eine absolute Wahrheit, und nur sie seien in der Lage, uns den richtigen Weg zu weisen. Lügen tun immer nur die anderen.