Der Holocaust habe nichts mit Rasse zu tun gehabt, plapperte Whoopi Goldberg in ihrer Frauen-Talkshow «The View». Und dies unmittelbar nach dem internationalen Tag des Gedenkens an die rund sechs Millionen jüdischen Menschen, die während des Holocausts gezielt vernichtet wurden.

Was Rassismus ist, weiss Goldberg indessen haargenau. Schliesslich müsse sie ihn in Amerika tagtäglich erleben. «Rassismus ist im Herzen des Landes, man kann ihm nicht entfliehen.»

Und wer ein Haupttreiber des «systemischen» Rassismus ist, ist für Whoopi Goldberg auch klar. Donald Trump natürlich! «Er ist ein Rassist, und er ist nicht gut für das Land», wusste sie bereits vor Trumps Wahl. Dass Trump die Lebensverhältnisse für Schwarze verbesserte wie kaum ein Präsident vor ihm, davon hat der afro-amerikanische Filmstar Goldberg in ihrer edlen Villa wohl nichts erfahren.

Unter Druck hat sich Goldberg für ihr Holocaust-Zitat entschuldigt und ein paar Kroko-Tränchen vergossen. Doch bei Goldberg scheint ein «systemisches» Problem mit Menschen jüdischen Glaubens vorzuliegen.

Beim Versuch eine Lanze für die Palästinenser zu brechen, verstieg sich die Oscar-Preisträgerin zu der Behauptung: "Viele, viele, viele Jahre lang gab es keine Juden in Israel, okay?" Böswillige Propaganda? Oder peinliches Unwissen?

Der Fernsehsender ABC hat Goldberg inzwischen für zwei Wochen suspendiert. Gute Gelegenheit für eine Bildungsreise. Der Vorsitzende der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat Goldberg zu einem Besuch eingeladen, um mehr über die Ursachen der Shoah zu erfahren.

Hat Whoopi ihr Ticket bereits gebucht?