Es gibt nichts Harmloseres als einen Spaziergang. Wirklich?

Mit Spaziergängen begann der Untergang der DDR, nun spazieren Menschen in der Bundesrepublik durch die Strassen – aus Protest gegen die Corona-Massnahmen.

Die Staatsmacht, zuletzt in München, reagiert wie Honecker und Konsorten: panisch und brutal.

Die Polizei setzte Helikopter und Mannschaftswagen ein. Sie nahm Personalien auf, fotografierte, verhängte happige Bussen.

Alles illegal. Denn anders als Demonstrationen sind Spaziergänge auch in Corona-Deutschland nicht verboten.

Die Staatsmacht schert das nicht. Sie wird getrieben von der Angst, dass ihr die Corona-Politik der letzten 24 Monate um die Ohren fliegt.

Was, wenn sich herausstellen sollte, dass weder Lockdown noch Impfung etwas gebracht haben? Dass die Vakzine Schäden verursachen?

Die Leute sind zweifelnd, zermürbt, zornig – eine gefährliche Mischung.

Schuld daran ist, wie schon Aristoteles wusste, derjenige, der sie zornig gemacht hat.