Man kommt immer wieder ins Staunen, mit welcher Leichtfertigkeit Schweizer Bundesrätinnen und Bundesräte der EU entgegenkommen. Das Sanktionsregime gegen Russland ist ein Beispiel. Ein anderes ist die Teilnahme am sogenannten Solidaritätsmechanismus der EU für die Flüchtlinge aus der Ukraine.

Falls ihn die EU tatsächlich aktiviert, wird die Schweiz daran teilnehmen und möglicherweise bis zu 60.000 Vertriebene aufnehmen, wie Justizministerin Karin Keller-Sutter in einem Interview mit dem Blick ausführte.

Mit solchen Aktionen kann man zurzeit in der Öffentlichkeit punkten. Wer will schon nicht Menschen helfen, die vor dem Krieg flüchten?

Wie steht es nun aber mit der Solidarität der EU mit der Schweiz? Kommt man uns irgendwie entgegen? Keineswegs.

Brüssel hat uns aus der Forschungszusammenarbeit Horizon gekippt und piesackt uns bei der Börsenregulierung. Die Balance stimmt nicht mehr im Verhältnis Schweiz - EU.

Warum gehen unsere Bundesrätinnen und Bundesräte trotzdem vor der EU ständig in die Knie?