Klimafreunde haben grade eine schlechte Zeit. Alle reden über Kohle, Gas, Atom und hohe Preise. Wind, Sonne und Fahrrad haben keine Konjunktur.

Doch Rettung ist in Sicht. Sie naht auf vier massigen, zotteligen Beinen, angeführt von einer zierlichen Blondine.

Paris Hilton will das Klima retten – zusammen mit dem Mammut. Das It-Girl investiert in ein Unternehmen, das den ausgestorbenen Tundra-Elefanten klonen will.

«Mammuts sind die Kuschelversion des Veloziraptor», behauptet Firmengründer George Church. «Sie sind Vegetarier und keine Bedrohung.»

Das soll er mal jemandem erzählen, der mit seinem Dackel eine Kuhweide überqueren wollte.

Doch wie soll das Mammut das Klima retten, sondert es doch wohl dasselbe klimaschädliche Methan ab wie die Kuh?

Ganz einfach: Weil Mammuts schwer sind, stampfen sie den Schnee in den Tundren Russlands und Kanadas so fest in den Boden, dass der Permafrost nicht mehr taut und CO2 in die Atmosphäre entlässt.

Ein weiterer Investor ist übrigens der Filmproduzent von «Jurassic World». Saurier waren schwerer als Mammuts. Nur so ein Gedanke.