Es ist keine neue Botschaft: Sandro Brotz ist der überheblichste, selbstherrlichste und somit schlechteste Polit-Moderator im ganzen deutschsprachigen Fernsehen. Das demonstrierte der Master of Desaster abermals in der neusten «Arena» zum Ukraine-Krieg. Ein paar Beispiele. Gesprächsgast war neben anderen der Berner SVP-Politiker Werner Salzmann, Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates. Es fing schon schlecht an: Von der Off-Sprecherin wurde er als Nationalrat vorgestellt. Die SVP hatte den Bundesrat am Freitag aufgefordert, in den Aufnahmeländern Hilfe vor Ort zu leisten, statt die Kriegsvertriebenen mit Resettlement-Programmen in die Schweiz zu bringen. Brotz, blasiert und herablassend wie gewohnt, wandte sich mit arrogantem Tonfall an Salzmann: «Also ist wieder nichts mit grosszügig sein und aufnehmen.»
Der Moderator verbiss sich in das Thema wie Putins schwarzer Hund in seine Spielzeuge. Überheblich drehte er sich erneut zum Ständerat hin: «Die SVP hat sich im Nationalrat dagegen gewehrt, dass die russische Invasion verurteilt wird. Also lieber zuschauen, wie Menschen sterben, als Haltung zeigen!» So ging es weiter. Dass der Handel von Öl und Gas grösstenteils über die Schweiz läuft, wurde von der «Arena» wie eine Neuigkeit verkauft. Brotz: «Mit diesem Geld finanziert Putin den Krieg in der Ukraine. Wollen Sie diesen Handel nicht unterbinden, Herr Salzmann?» Nachdem der Berner über die Verteidigungsfähigkeit geredet und sich für eine bessere Ausrüstung der Armee ausgesprochen hatte, entgegnete Master of Desaster Brotz kurz und arrogant: «Sagt Offizier Salzmann.» Seitdem Brotz die «Arena» moderiert, haben es SVP-Politiker äusserst schwer im Fernsehen. Der Einäugige nimmt nur Linke ernst. Das würde bei keinem anderen Sender geduldet. Nicht nur die Selbstherrlichkeit macht das desaströse Auftreten von Brotz aus. Es ist auch eine Frage des Intellekts. Ausserdem ist der Moderator wie ein arbeitsloser Lehrer: Er hat keine Klasse.