Ein Geschworenengericht in New York ist im Fall von Ghislaine Maxwell zu einem Schuldspruch gekommen.

Jetzt richtet sich der Fokus wieder auf den englischen Prinzen Andrew, den man in den letzten Wochen noch und noch auf einem Foto mit der damals jungen Virginia Giuffre Arm in Arm gesehen hat.

Sie verklagte den Herzog von York letztes Jahr wegen Vergewaltigung, nachdem sie via Maxwell und Epstein dem Prinzen und anderen Prominenten mit 17 Jahren zugehalten worden sei.

Bereits früher unterzeichnete sie eine Vereinbarung mit Andrew, in der sie gegen eine finanzielle Entschädigung auf weitere Schritte gegen ihn verzichtete.

Das alles lässt auf Schandtaten der alten Männer schliessen.

Allerdings sieht die Geschichte etwas weniger dramatisch aus, wenn man einen Blick auf die Reiselustigkeit der jungen Frau wirft.

Die 1983 Geborene reiste zwischen 2000 und 2002 regelmässig zwischen Epsteins Residenzen in Palm Beach, Manhattan, New Mexiko und den Virgin Islands hin und her, meistens im Privatjet des Millionärs.

Zumindest mit der Zeit könnte der jungen Frau klar geworden sei, weshalb sie stets mit offenen Armen empfangen wurde.

Aber sie sieht das heute naturgemäss ganz anders und darf auf weitere finanzielle Entschädigungen hoffen.