Was für ein Theater haben wir zu Beginn der Pandemie mit den Schutzmasken erlebt. Zuerst liess das Bundesamt für Gesundheit hochoffiziell verlauten, Schutzmasken brächten nichts. Dies wohl aus der Not heraus, da man nicht genug auf Lager hatte. Später wurde eine Maskenpflicht für verschiedenste Innenbereiche diktiert.

Kaum hatte man sich ans Tragen der Fusseltüten gewöhnt, drängte sich die nächste Frage auf: Ist das Modell Globi, also die sogenannte FFP2-Maske, die sicherere Variante oder doch die kleidsamere «Grey’s Anatomy»-Ausführung?

Wer geglaubt hat, dass wir diese Diskussionen hinter uns haben, wurde in den letzten Tagen eines Besseren belehrt.

Verschiedene Medien zitieren Experten und Politiker, die zum Tragen der Papageienschnabel-Versionen raten, einzelne verlangen gar, der Bundesrat solle diese für gewisse Innenbereiche wie im öffentlichen Verkehr zwingend vorschreiben. Wahrscheinlich, weil dies in einzelnen deutschen Bundeländern so gehandhabt wird.

Und dies alles wegen Omikron, das von denselben Medien in den letzten Tagen zum Killervirus hochgeschrieben wurde.

Es ist langsam unerträglich, wie all diese selbsternannten Corona-Experten seit zwei Jahren ständig nach noch mehr staatlichen Regulierungen rufen. Es wäre klüger, wenn sie sich einmal Gedanken darüber machen würden, wie wir dieses Virus in Schach halten, ohne gleich die ganze Gesellschaft oder Teile davon an die Kandare zu nehmen.