Die Sozialdemokraten stecken in der Krise. Sie eilen von Niederlage zu Niederlage. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf her, heisst es. Genauso ist es auch bei der SP.

Bei ihren Auftritten und Interviews hören sich die SP-Co-Präsidenten Cédric Wermuth und Mattea Meyer wie zwei Berufsjugendliche an. Man hat den Eindruck, als litten sie unter einem gewaltigen pubertären Weltschmerz, den sie nach aussen tragen müssten.

Stets rufen sie schrill und laut zum Frieden in der Welt auf, beten das allmächtige Völkerrecht an, wettern gegen Arbeitsplätze in der Schweiz, die von den bösen Oligarchen geschaffen wurden, und gegen die von reichen Ausländern auf unseren Banken parkierten Gelder und gegen erfolgreiche Konzerne. Sie jammern über die Armut im Ausland und wollen Tür und Tor öffnen für immer mehr Asylsuchende aus aller Welt.

Was bring der Schweiz eine Partei, die sich zudem innenpolitisch auf Frauenquoten und auf das Zur-Verfügung-Stellen von Gratis-Krippenplätzen für die gutbetuchte eigene Klientel konzentriert?

Werte Genossen, gebt uns Christin Levrat zurück!

Über ihn konnte man sich zwar auch aufregen, aber er hat wenigstens Politik gemacht und nicht als oberste Maxime pubertäre Gefühlsausbrüche kommuniziert oder Nebenschauplätze in den Vordergrund gerückt.