Anwältin Rena Zulauf («ein Hauch von Boston Legal»)  ist im Gegensatz zu einem Jubelartikel in der NZZ am Sonntag keineswegs eine der «geschicktesten Medienanwältinnen der Schweiz». Sie hat sich für ihre Mandantin Jolanda Spiess-Hegglin gegen Tamedia eine Klatsche nach der anderen eingefangen.

Ein Weiterzug ans Zuger Obergericht endete mit einer völligen und kostspieligen Niederlage. Vom Bundesgericht bekam sie erklärt, dass sie nicht einmal die Grundvoraussetzungen für die Annahme ihrer Beschwerde erfülle.

Peinlich.

Auch im Dienste von Patrizia Laeri holt sie sich eine kostspielige Niederlage nach der anderen ab.

Das Ex-Geschäftsleitungsmitglied von CH Media Pascal Hollenstein war immer zur Stelle als das Sprachrohr von Jolanda Spiess-Hegglin in den Blättern von CH Media, um schlechte Nachrichten in gute umzubiegen. Niederlagen vor Gericht in Siege, gerne unter Bruch von Sperrfristen. Auch das kostete den publizistischen Leiter wohl seinen Job.

Hansi Voigt ist zur Unterstützung immer zur Stelle, unverbrüchlich, wenn es um die Hetze gegen die von ihm gehassten Medienkonzerne geht. Kein Wunder, schliesslich wurde er mehrfach gefeuert. Nun frisst er sein Gnadenbrot – ausgehalten von einer Milliardenerbin – schimpfend gegen Milliardäre, die sich angeblich Medien kaufen.

Eigentlich konnte man darauf wetten, dass das Medienpaket an der Urne abschifft. Denn Voigt war dafür.

Geht’s noch schlimmer? Klar. Wenn sich diese Kräfte verbünden.

Anwältin Rena Zulauf prozessiert gegen den Blick auf Gewinnherausgabe. Voigt amtiert als «Gutachter» und sieht Hunderttausende auf Jolanda Spiess-Hegglin herabregnen. Als Einziger. Zurechnungsfähige Experten gehen von höchstens 10.000 Franken aus.

Das kann dann für Jolanda Spiess-Hegglin ganz, ganz bitter enden.