Jetzt sollen uns auch noch die Pandemie-Alarmisten anderer Staaten den Respekt vor diesem Virus ein für alle Mal einimpfen.

So druckte die Sonntagszeitung am letzten Wochenende ein Interview mit dem deutschen Professor und Virologen Christian Drosten ab. Und dieser lieferte wohl auch das von der Zeitung angestrebte Ergebnis.

Denn Drosten gab zu verstehen, falls die Kontaktbeschränkungen nicht wirksam seien, müsse man schauen, ob man nicht zu «1 G» übergehen müsse. Das «G» stehe dann für geboostert.

Mit anderen Worten: Drosten will in diesem Fall alle vom gesellschaftlichen Leben ausschliessen, die keine Auffrischimpfung hinter sich haben.

Ziemlich skurril, dass man mit den Worst-Case-Szenarien anderer Länder das Feuer im eigenen Land schüren will.

Reichen die Schwarzmalereien der eigenen Virologen nicht mehr aus, oder werden unsere Forscher nicht mehr ernst genug genommen? Zudem: Warum soll Deutschland als Vorbild zitiert werden? Haben sie dort bis jetzt irgendetwas in der Pandemie besser gemacht als wir?