Nuria Gorrite wurde dabei ertappt, wie sie im Walliser Tourismusort Crans-Montana ausgelassen feierte und sich ohne Maske in einem Restaurant bewegte.

Ob sie tatsächlich die Corona-Regeln brach, wie ihr dies in den sozialen Medien vorgeworfen wird, darüber lässt sich streiten. Zu denken gibt einem aber ein ganz anderer Aspekt dieser Geschichte.

Die SP-Politikerin gab als Entschuldigung zu Protokoll: Sie habe sich dreimal impfen lassen und zwischen dem 25. und 31. Dezember fünfmal selbst getestet. Erst der fünfte Test, zwei Tage nach dem besagten Restaurant-Besuch, sei positiv ausgefallen.

Die Waadtländer Regierungspräsidentin hat sich also boostern lassen und steckte sich trotzdem an. Das ist ein Beispiel dafür, dass die Corona-Vakzine gegen Omikron nicht das halten, was sie versprechen. Die ganze Booster-Aktion ist – gelinde gesagt – für die Katz.

Wir müssen uns damit abfinden, dass schon bald ein neues Vakzin gegen die Mutation aus Südafrika kommt und eine vierte Impfung notwendig wird.

Das macht den lamentablen Auftritt der SP-Politikerin in Crans-Montana aber auch nicht unbedingt besser.