Nach der SP hat es nun auch FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann für nötig erachtet, einen Vorschlag für die künftige Ausgestaltung unserer Beziehungen zur EU zu präsentieren. Der Aussenpolitiker hat diesen kürzlich in der NZZ vorgestellt.

Beim Lesen wird einem davon aber fast schwindlig. Er schlägt einen «Modell-Vertrag Aquis» vor, der formell die Institutionalisierung mit Grundsätzen zur Dynamisierung zur Streitschlichtung und zu einem Kohäsions-Mechanismus vereinbart.

Was er genau will, das eröffnet sich einem aus dem umständlich abgefassten, komplizierten Artikel nicht.

So viel lässt sich herauslesen: Portmann will offenbar ein System aushandeln, das regelmässige Kohäsions-Zahlungen an die EU vorsieht. Ausserdem schlägt er eine finanzielle Abgeltung vor, wenn die Schweiz EU-Recht nicht übernehmen will. Wir sollen also zahlen ohne Ende.

Dabei sind einige dieser Oststaaten wie Polen oder Ungarn, wo der Grossteil der Kohäsions-Gelder hinfliesst, aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation längst nicht mehr auf Hilfe angewiesen.

Sich freikaufen zu müssen, wenn man die Regeln der EU ablehnt, ist zudem auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Der nächste Vorschlag bitte.