Unglaublich, wie sich die Technik entwickelt. Jetzt kann sie sogar Rassismus.

Ganz ohne künstliche Intelligenz, sondern altmodisch analog: Verkehrsüberwachungskameras.

In Chicago picken sie gezielt schwarze Verkehrssünder heraus.

Fand jedenfalls die Organisation Pro Publica heraus, die «Machtmissbrauch» untersucht. Sie stützt sich auf Erkenntnisse eines «Aktivisten für Rassengleichheit im ÖPNV».

Was es nicht alles gibt. Aber Rassismus lauert eben überall.

Mehr als doppelt so viele Schwarze wie Weisse würden geblitzt und gebüsst. Eine unerträgliche finanzielle Belastung.

Könnte es sein, dass sie einfach öfter eine rote Ampel überfahren oder rasen?

Das ist doch nicht das Thema. Der Grund liegt woanders: Schwarze können nicht so oft von zu Hause aus arbeiten. Und in ihren Vierteln sind die Strassen breiter.

Chicago steht mit dem Problem nicht allein: Rochester im Staat New York und Miami haben die Blitzer ihren Schwarzen zuliebe schon abgeschafft.

Jetzt braucht es nur noch eine Methode, wie man gezielt Weisse bestraft. Aber dafür gibt es ja künstliche Intelligenz.