Jürgen Klopp war mal so was wie ein Rebell im Fussball. Anders als die Bierdimpfl aus Bayern vertrat er auch unbequeme Meinungen.

Nicht mehr. Kloppo ist ins Lager der Impfprediger gewechselt. Ihm kommt kein ungespritzter Spieler neu ins Team, tönte er.

Man stelle sich vor: Da kann ein Fussballgott beim FC Liverpool an die Tür klopfen – the coach says no.

Ungeimpfte seien eine «ständige Bedrohung», sagt Klopp. Und was sie für einen Aufwand verursachten: «eine eigene Umkleide, eine eigene Dusche, einen eigenen Bus, ein eigenes Gebäude».

Warum nicht gleich ein eigenes Stadion, in dem sie mit Gleichgesinnten um den Corona-Pokal kicken?

Tatsächlich könnte man fast eine eigene Liga aufstellen: Jeder vierte Spieler der englischen Premier League verweigert die Impfung.

Wäre eine Idee. Denn was passiert, wenn Virenschleudern im Spiel immunisierten Liverpoolern zu nahe kommen?

Fürs Erste gilt daher: kein Tackling, keine Manndeckung, keine Fouls. Sich immer freispielen und lange, weite Pässe.

Wer weiss. Vielleicht klappt es mit dieser Taktik sogar mit dem Titel.