Sozialdemokratin Jacqueline Badran ist für das Schweizer Fernsehen SRF ein Art Popstar. Es gibt kaum ein Sendegefäss, in dem sich die Zürcher SP-Nationalrätin nicht aufblasen darf.

Das Problem bei Badran ist, dass sie sich nicht mehr spürt und auch nicht im Griff hat. Man ist sich von der Viel- und Dünnschwätzerin, die häufig laut wird, jeglichen Stil vermissen lässt und öfters ins Vulgäre abdriftet zwar schon viel gewohnt.

SVP-Nationalrat Andreas Glarner beschimpfte sie einmal als «Huere fucking Glarner». Den Mitarbeiter eines Nachtklubs, der ihr das Rauchen verbot, bezeichnete sie als «Scheiss-Türsteher».

Doch im SRF-Abstimmungsstudio vom letzten Sonntag hat sie sich selber noch übertroffen.

Zuerst harschte sie Massnahmenkritiker Josef Ender an, er solle mit dem dämlichen Grinsen aufhören. Dann beschimpfte sie ihn auch noch mit den unflätigen Worten, er habe «keine Eier.»

Sorry, aber hier hat eine selbstgefällige Politikerin alle roten Linien überschritten. Was Badran sich geleistet hat, ist unter aller Kanone.

Einschaltquoten in Ehren. Aber eine Jacqueline Badran, die nicht den leisesten Funken Anstand im Gepäck hat, gehört definitiv nicht mehr ins Fernsehen.