Kartoffelbrei-Attacke auf ein Monet-Gemälde, Tomatensuppen-Besudelung eines Van Gogh.

Doch: Warum können die Klima-Vandalen der «Letzten Generation» überhaupt derart wüten?

Nein, das ist keine Forderung nach mehr Sicherheitsmassnahmen.

Im Grunde dürften die üblichen Vorkehrungen völlig ausreichen.

Ein Muss für jeden Museumsbesucher: Ab in die Schliessfächer mit Handtaschen und sonstigem Gepäck. Und: Wagt es jemand, mit alten Meistern und Co. auf Kuschelkurs zu gehen, reagiert entweder der Alarm oder ein rasch einschreitender Museumswärter. Oder beide.

Allein: Bei den Klima-Vandalen versagten offensichtlich die etablierten Kontroll- und Warnsysteme. Und die Frage ist: Wieso? Geschah es etwa mit Billigung? Gab es gar eine Absprache?

Auffällig ist: Die zur Ausführung unabdingbaren Dosen und Metalleimer blieben unbemerkt bis zur Ausführung der Tat. Auf einigen Fotos sind auf dem Boden abgelegte Taschen zu sehen und Menschen mit professionellen Kameras – eigens organisierte Pressefotografen? Ziemlich viel Drumherum – das eigentlich hätte irritieren müssen. Doch nichts dergleichen.

Kaum ist der Gaga-Feldzug gegen die Kunst im Gange, interveniert niemand. Die Weltuntergangs-Besessenen können sich sogar noch in aller Ruhe Kleber auf die Hände schmieren und obligatorisch festpappen.

Die Besucher scheinen eher gleichgültig, die Wachleute tun erst mal so, als ginge sie das gar nichts an. Und reagieren zeitverzögert genug – Social-Media-taugliches Videomaterial mit ausreichend Apokalypsen-Botschaft ist da längst im Kasten.

Sachbeschädigung – leicht gemacht. Vielleicht, weil die Gesinnung stimmt?