Die Linken vom SRF-Informationsmagazin «10 vor 10» schaffen es sogar in der Weihnachtszeit, mit penetranten Beiträgen die Zuschauer zu nerven: Franziska Egli sagte einen Beitrag ihrer Moderations-Kollegin Bigna Silberschmidt so an: «Klischees an Weihnachten: Im Spielzeugmarkt sind die klassischen Rollenbilder noch immer dominierend.» Silberschmidt inspizierte Franz Carl Weber. Und stellte fest: «Schnell wird klar, die Suche nach genderneutralem Spielzeug stellt sich als äusserst schwierig heraus.»
Und: «Es ist 2021, man kommt da rein, ich habe das Gefühl, dass es einfach aufgeteilt ist in Rosa und Hellblau. Aktuell dominiert in den Regalen das weibliche Geschlecht in der häuslichen und fürsorglichen Rolle oder als Supermodel und Prinzessin, das männliche Geschlecht mit Action, Superhelden und klassischen Berufsbildern.» Silberschmidt liess sich von einer Historikerin (Zentrum Gender Studies Uni Basel) begleiten. Diese sagte in dem Filmbeitrag: «Geschlechterstereotypen schaden entwicklungspsychologisch. Das hat destruktive Folgen bei den Buben, auch in der Selbstüberschätzung.»
Immerhin ist Barbies Freund Ken schwul. Oder muss man jetzt «Bar-Bi» sagen? Der Geschäftsführer von Franz Carl Weber (FCW) bekam von Silberschmidt an den Kopf geschmissen: «Sie könnten mit gutem Vorbild vorangehen!» Der Beitrag des Staatssenders kam zum Schluss: «Das Bild des bösen Jungen und des immer lächelnden Mädchens müsste verschwinden. Und Mädchen sollten weniger auf Äusserlichkeiten getrimmt und in Rollen gedrängt werden.» Bei FCW, dem grössten Spielwarengeschäft der Schweiz, ist man solche «Ratschläge» gewohnt.
Unter dem Motto «Regenbogen statt Rosa-Hellblau» hatten die Jungen Grünen vor dem Geschäft bunte, vegane Weihnachtsguetsli verteilt und hinausposaunt: «Farben und Spielzeug einem Geschlecht zuzuweisen, schadet den Kindern, zumal ihnen schon in jüngstem Alter toxische Rollenbilder eingeschärft werden.»
Am 5. Januar hat mein Nachbarsbub Geburtstag. Ich werde ihm meine Bleisoldaten-Sammlung schenken.